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Hecken

Ausgeheckt – Lebensraum Hecke

 

In unserer ausgeräumten und intensiv genutzten Landschaft bilden Hecken wichtige Refugien, in denen viele Tiere und Pflanzen überleben können. Von den Hecken aus beginnen sie ihre – unterschiedlich weiten – Streifzüge zur Nahrungssuche in die angrenzenden Äcker, Wiesen und Weiden. Wichtig dabei ist, dass angrenzende Säume nicht mit Pestiziden belastet sind. Im Schutz der Hecken können sie auch weite Wanderungen unternehmen und so für den nötigen Austausch zwischen einzelnen Lebensräumen sorgen, wie es z.B. bei der Wildkatze der Fall ist.

 

In Hecken leben viele Pflanzen- und Tierarten wie Schlehe und Weißdorn und zahlreiche Insekten, Vögel, aber auch Fledermäuse, Hasen, Rehe und Amphibien. Zu den Vogelarten, die Heckenstrukturen in ihrem Lebensraum brauchen, gehört der Neuntöter. In den Hecken baut er sein Nest, nutzt Äste der Sträucher als Sing- und Ansitzwarten um in den angrenzenden Wiesen, Weiden und Feldern u.a. Insekten und Mäuse zu suchen, die er dann auf Dornen in den Hecken aufspießt.

 

Das Ziel ist also Heckenlandschaften als wichtigen Lebensraum zu erhalten oder neu anzulegen. So haben Arten wie der Neuntöter auch weiterhin eine Chance in der heutigen Agrarlandschaft zu überleben. Also: „Hecken“ wir es gemeinsam aus!

 

Bei Beratungsbedarf kontaktieren Sie uns gerne!


Umsetzungen zum Thema
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Heckenneupflanzungen im Raum Schildfeld 2020

  • Diese gut 700 m lange und 10 – 15 m breite strukturreiche Hecke dient vor allem dem Biotopverbund und der ökologischen Vernetzung und wird noch in diesem Jahr umgesetzt
  • Diese Projekt wurde mit Hilfe der Naturschutzförderrichtlinie umgesetzt
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Heckenneupflanzungen im Raum Schildfeld 2019

  • Hier wurde 2019 eine circa 1 km lange und 15 m breite Hecke aus verschiedensten heimischen und standortgerechten Baum- und Straucharten gepflanzt.
  • Diese Projekt wurde mit Hilfe der Landschaftspflegerichtlinie umgesetzt

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